Noch viel Sand im Getriebe beim Thema Kies
Verantwortungsvoll Handeln in herausfordernden Zeiten – Haushalt 2026 im Kreis Wesel Die Verabschiedung des Kreishaushalts 2026 steht unter besonderen Vorzeichen: Steigende Ausgaben, unsichere Rahmenbedingungen und wachsende Belastungen für die kreisangehörigen Kommunen erfordern klare Prioritäten und verantwortungsvolle Entscheidungen. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern um politische Verantwortung für den gesamten Kreis und seine Städte und Gemeinden. „Haushaltspolitik ist immer auch Zukunftspolitik und gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich, wie tragfähig politische Entscheidungen wirklich sind. In unserer grünen Kreistagspolitik stehen das Wohl der Bürgerinnen und Bürger und das Interesse der Gemeinden und Städte im Mittelpunkt“, betont unser Fraktionsvorsitzender Hubert Kück in seiner Haushaltsrede. Der Kreishaushalt wirkt unmittelbar auf die Haushalte der Städte und Gemeinden. Steigende Umlagen und neue zusätzliche pflichtige Aufgaben von Bund und Land, die nicht ausreichend gegen finanziert sind, beeinflussen die finanzielle Handlungsfähigkeit vor Ort und damit ganz konkret das Leben der Menschen. „Wir dürfen die Städte und Gemeinden nicht zusätzlich unter Druck setzen. Sie sind es, die vor Ort die Lebensrealität der Menschen gestalten“, führt Kück in seiner Haushaltsrede weiter aus. Klare Prioritäten und verlässliche Planung Für den Haushalt 2026 bedeutet das: Ausgaben werden gezielt gesteuert, Prioritäten klar gesetzt und finanzielle Risiken frühzeitig in den Blick genommen. Gleichzeitig bleiben wichtige Zukunftsinvestitionen möglich. So entsteht ein verlässlicher Rahmen für die kommenden Jahre, für den Kreis ebenso wie für die Kommunen. Vorausschauend handeln: Freiwilliges Haushaltssicherungskonzept Das freiwillige Haushaltssicherungskonzept ab dem Doppelhaushalt 2027/2028 ermöglicht Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern aus eigener Verantwortung heraus und mit klarer Perspektive. Das schafft mehr Planungssicherheit, eine transparente Haushaltssteuerung sowie langfristige Stabilität und Verlässlichkeit. Gemeinsames Handeln mit dem Landrat Besonders hervorzuheben ist: Dieser Weg ist nur möglich, weil er im Einvernehmen mit dem Landrat gegangen wird. Ohne diese gemeinsame Grundlage wäre ein freiwilliges Haushaltssicherungskonzept nicht umsetzbar gewesen. „Nur wenn Politik und Verwaltung in zentralen Fragen zusammenarbeiten und gemeinsam Verantwortung übernehmen, können tragfähige Lösungen entwickelt werden“, ergänzt unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Celina Mara Damschen. Der Kreishaushalt 2026 steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit begrenzten Ressourcen, klare Prioritäten und den Willen, frühzeitig zu handeln. Er schafft Stabilität und Verlässlichkeit und sorgt dafür, dass sowohl der Kreis als auch die Städte und Gemeinden handlungsfähig bleiben. Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich: Solide Haushaltspolitik bedeutet nicht Stillstand, sondern bewusstes Gestalten mit klaren Entscheidungen, gemeinsamer Verantwortung und dem Anspruch, unseren Kreis Wesel zukunftsfähig aufzustellen. Hier geht’s zur Pressemitteilung Haushaltsrede