
Gemeinsam mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern nutzten wir die Gelegenheit, die Naturarena zu erkunden, mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen und mehr über heimische Lebensräume und ihre Bewohnenden zu erfahren.
Auf rund 8.000 Quadratmetern werden niederrheinische Lebensräume im Kleinen erlebbar. Streuobstwiesen, Naturteiche, Schmetterlings- und Feuchtwiesen, Kräutergärten, Trockenstandorte und ein Nistturm bieten zahlreichen heimischen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Zum Programm gehörten unter anderem Führungen zum Lebensraum des Igels, Informationen zur naturnahen Gartengestaltung sowie viele Möglichkeiten, Fragen zu stellen und sich mit den Ehrenamtlichen auszutauschen.
„Mir gefällt besonders, dass hier ganz praktisch gezeigt wird, wie Natur- und Artenschutz gelingen kann. Man merkt schnell, wie viele Ideen sich auch im eigenen Garten oder auf dem Balkon umsetzen lassen“, sagte Celina Mara Damschen, erste stellvertretende Vorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion Wesel.
Die Naturarena ist ein Gemeinschaftsprojekt des NABU Kreisverbandes Wesel und der Regionalgruppe Rhein-Ruhr des Naturgarten e. V. und öffnet von Mai bis Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat von 11 bis 17 Uhr ihre Türen. Wer sich für die heimische Natur interessiert oder Anregungen für einen naturnahen Garten sucht, findet dort zahlreiche Informationen und Ansprechpartner.
Für den Fraktionsvorsitzenden Hubert Kück sind gerade solche Orte wichtig, um Menschen für Natur- und Artenschutz zu begeistern: „Die Naturarena lebt von den Menschen, die sie mit ihrem Wissen und ihrem Engagement gestalten. So entsteht ein Ort, an dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene unsere heimische Natur kennenlernen und erleben können.“
Die NABU-Naturarena ist ein schönes Beispiel dafür, wie ehrenamtliches Engagement, Umweltbildung und Naturschutz zusammenkommen.
