Haushaltsklausur der Grünen Kreistagsfraktion – Intensive Beratungen zum Haushaltsentwurf 2026
Im Rahmen der Haushaltsklausur 2026 haben wir uns intensiv mit dem Entwurf des kommenden Kreishaushalts beschäftigt, um die Vielzahl an gleichzeitigen Herausforderungen einzuordnen, Schwerpunkte zu setzen und eine klare Linie für die weiteren Beratungen zu entwickeln.
Den inhaltlichen Auftakt zur diesjährigen Haushaltsklausur setzte Landrat Ingo Brohl, der in der vorbereitenden Fraktionssitzung die zentralen Aufgabenfelder der Kreisverwaltung sowie die wesentlichen Grundlagen des Haushaltsplanansatzes 2026 einordnete. Auf dieser Grundlage startete am vergangenen Wochenende (20. und 21. Februar) die zweitägige Klausurtagung, in der Kreiskämmerer Karl Borkes ein umfangreiches Update zum Haushaltsplanentwurf vorstellte. Dabei erläuterte er die aktuellen finanziellen Entwicklungen, Risiken und Rahmenbedingungen, die den Haushaltsplan 2026 prägen.
Im Anschluss boten Kreisdirektor Ralf Berensmeier sowie die Vorstände Svenja Reinert, Dr. Lars Rentmeister, Helmut Czichy und Michael Maas einen detaillierten Einblick in die Lage ihrer jeweiligen Fachbereiche. Sie zeigten auf, welche Herausforderungen bestehen, wo Investitionsbedarfe entstehen und welche Maßnahmen für das kommende Haushaltsjahr relevant werden.
Ein zentraler Gedanke zog sich durch die gesamte Klausur: den wachsenden Gleichzeitigkeiten sinnvoll zu begegnen und die Entwicklung des Kreises Wesel aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. Unser Fraktionsvorsitzender Hubert Kück betonte in diesem Zusammenhang: „Wir wollen einen Haushalt, der den Mitteleinsatz konsequent an seiner Wirkung ausrichtet. Gerade in Zeiten, in denen vieles parallel passiert und neue Aufgaben auf uns zukommen, braucht es eine klare Priorisierung und ein realistisches Bild der finanziellen und personellen Möglichkeiten.“
Mitteleinsatz, Wirkung und klare Orientierung
Die Fraktion legte besonderes Augenmerk auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Gleichzeitig wurde die Bedeutung einer engen Orientierung an der kommunalen Familie hervorgehoben. Dazu gehört auch eine kritische Bestandsaufnahme bestehender Strukturen, Programme und Verpflichtungen. Der Fraktionsvorstand machte deutlich: „Wir wollen Bewährtes sichern, Doppelstrukturen vermeiden und den Haushalt so weiterentwickeln, dass er den Kreis für die Zukunft handlungsfähig hält.“
Gemeinsame Verantwortung für Verwaltung und Menschen im Kreis
Wir betonen zudem, dass Haushaltsentscheidungen nicht nur Zahlenwerke sind, sondern unmittelbar Auswirkungen auf die Beschäftigten der Kreisverwaltung und auf alle Menschen im Kreis Wesel haben. Hubert Kück unterstrich daher abschließend: „Wir tragen Verantwortung für gute Arbeitsbedingungen in der Verwaltung und dafür, dass die Menschen im Kreis Wesel eine verlässliche, moderne und leistungsfähige Kreisverwaltung erleben. Unser Anspruch ist es, gemeinsam mit Verwaltung, Politik und den Kommunen Lösungen zu entwickeln, die tragfähig, nachhaltig und ausgewogen sind.“
Ausblick
Die Ergebnisse der Haushaltsklausur bilden die Grundlage für die weiteren Beratungen in den Fachausschüssen und in der Kreistagssitzung. Wir werden uns weiterhin für einen Haushalt einsetzen, der den Kreis Wesel stabilisiert, modernisiert und auf die kommenden Jahre vorbereitet.
