Weltfrauentag 2026 im Kreis Wesel – Für mehr Schutz, Prävention und Gerechtigkeit
Am 8. März machen weltweit Millionen Frauen auf strukturelle Ungleichheiten aufmerksam, kämpfen für gleiche Rechte und gegen Diskriminierung, Benachteiligung und Gewalt.
„Gleichstellung ist keine Frage des Datums, sie ist eine Frage der Lebensrealität.“, sagt Elisabeth Hanke-Beerens, frauenpolitische Sprecherin der GRÜNEN Kreistagsfraktion.
„Viele Frauen erhalten geringeren Lohn als ihre Kollegen, tragen die Hauptlast der unbezahlten Sorgearbeit oder verfügen über geringere Renten. Solange strukturelle Benachteiligungen bestehen, braucht es klare politische Antworten, im Land und bundesweit.“
Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Wesel haben auch 2026 wieder ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Die aktuelle Broschüre mit Veranstaltungen und Literatur ist hier abrufbar: https://gruenlink.de/7komr27tbl
Gewalt gegen Frauen: Hinsehen statt Schweigen
Gewalt beginnt oft im Kleinen, mit abwertenden Kommentaren, sexuellen „Witzen“, digitaler Belästigung oder der Bagatellisierung von Übergriffen. Jede dieser Situationen trägt dazu bei, dass Gewalt normalisiert wird.
„Schweigen macht uns zu Kompliz*innen. Wir stehen an der Seite der Betroffenen und wir erwarten, dass Schutz vor Gewalt eine Selbstverständlichkeit wird.“, betont
Celina Mara Damschen, stellvertretende Fraktionsvorsitzende.
Unsere Forderungen zum Weltfrauentag
Um Frauen besser zu schützen und echte Gleichstellung zu erreichen, braucht es entschlossenes politisches Handeln. Wir fordern:
- Sichere Zufluchtsorte für Betroffene
- Konsequente Strafverfolgung von Tätern
- Mehr Prävention in Schulen, Vereinen und auch digital
Zum Weltfrauentag 2026 senden wir ein deutliches Signal:
Wir solidarisieren uns mit allen Betroffenen und setzen uns für ein Leben frei von Gewalt, Benachteiligung und Diskriminierung ein.
