Noch viel Sand im Getriebe beim Thema Kies

Die Kreisverwaltung Wesel sieht sich – wie viele öffentliche Verwaltungen – steigenden Lizenzkosten für proprietäre Softwarelösungen gegenüber. Diese Entwicklungen führen zu einer zunehmenden finanziellen Abhängigkeit von einzelnen marktbeherrschenden Anbietern. Dabei besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass marktbeherrschende Unternehmen ihre Stellung wirtschaftlich ausnutzen. Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage ist zudem nicht auszuschließen, dass technologische Abhängigkeiten mittelbar auch strategisch oder politisch wirksam werden können.

Open-Source-Lösungen können perspektivisch dazu beitragen, Kosten transparenter und langfristig stabiler zu gestalten sowie die digitale Souveränität der öffentlichen Hand zu stärken. Gleichzeitig ist festzustellen, dass in bestimmten Bereichen – etwa bei Betriebssystemen oder Office-Suiten – derzeit noch keine flächendeckend etablierte und praxiserprobte Alternative verfügbar ist.

Vor diesem Hintergrund soll die Anfrage dazu dienen, eine sachliche Bestandsaufnahme vorzunehmen und mögliche Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen. Ziel ist es, gemeinsam mit Bund, dem Land NRW und kommunalen IT-Dienstleistern tragfähige und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen für eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur im Kreis Wesel zu identifizieren.

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