Zuhören, verstehen, verbessern: Austausch zur KiBiz-Reform in Wesel
Kitas leisten jeden Tag unglaublich wichtige Arbeit für Kinder, Familien und unsere Gesellschaft. Erzieher*innen begleiten Kinder in einer prägenden Phase ihres Lebens, fördern Entwicklung, schaffen Vertrauen und geben Familien verlässliche Unterstützung im Alltag. Umso wichtiger ist es, dass ihre Erfahrungen und Perspektiven direkt in politische Entscheidungen einfließen.
In der Wacht am Rhein in Wesel kam unsere NRW-Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, Verena Schäffer, auf Einladung von Charlotte Quik MdL mit Erzieher*innen ins Gespräch. Im Mittelpunkt standen die geplante KiBiz-Reform, die konkreten Erfahrungen aus der Praxis und die Frage, wie politische Entscheidungen im Kita-Alltag tatsächlich zu spürbaren Verbesserungen führen können.
Dabei wurde deutlich: Die Fachkräfte wünschen sich vor allem verlässliche Rahmenbedingungen, bessere Arbeitsbedingungen, weniger Bürokratie und eine Finanzierung, die Kitas und Träger langfristig stärkt. Gerade diese Rückmeldungen aus der Praxis sind entscheidend, damit eine Reform nicht an den Bedürfnissen der Einrichtungen vorbeigeht.
„Gute frühkindliche Bildung braucht starke Kitas und Fachkräfte, die ihre wichtige Arbeit unter verlässlichen Bedingungen leisten können. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass die geplante KiBiz-Reform im engen Austausch mit der Praxis weiterentwickelt wird. Wer täglich mit Kindern arbeitet, weiß am besten, wo Unterstützung gebraucht wird“, betont Hubert Kück, Fraktionsvorsitzender.
Auch Hans-Peter Weiß unterstreicht die Bedeutung des direkten Dialogs: „Die Arbeit in den Kitas verdient hohe Wertschätzung. Erzieher*innen leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag für Kinder, Familien und unsere Gesellschaft. Ihre Erfahrungen müssen ernst genommen werden, wenn wir Strukturen verbessern und frühkindliche Bildung nachhaltig stärken wollen.“
Wir freuen uns über diesen wichtigen Austausch in Wesel. Eine gute KiBiz-Reform braucht die Stimmen derjenigen, die jeden Tag wissen, worauf es in der frühkindlichen Bildung wirklich ankommt. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass gute Rahmenbedingungen, Wertschätzung für Fachkräfte und verlässliche Strukturen für Kinder und Familien im Mittelpunkt stehen.
