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Internationaler Museumstag: Toleranz braucht Räume und klare demokratische Grundlagen

Zum Internationalen Museumstag lud das Grafschafter Museum in Moers unter dem Motto „Vielfalt und Toleranz“ ein. Im Mittelpunkt stand dabei auch die Outdoor-Ausstellung „ToleranzRäume“ auf dem Schlossplatz, die noch bis zum 26. Mai in Moers zu sehen ist.

Die Ausstellung des Vereins Toleranz-Tunnel e. V. lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was Toleranz im Alltag bedeutet, wo sie beginnt und wo ihre Grenzen liegen. Der auffällige Toleranz-Container schafft einen offenen Raum für Austausch, Reflexion und Diskussion.

Unser Fraktionsvorsitzender Hubert Kück betont: „Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten oft härter und spaltender geführt werden, brauchen wir Orte, die Begegnung ermöglichen und zum Nachdenken einladen. Museen und Ausstellungen wie die ToleranzRäume leisten dazu einen wichtigen Beitrag, weil sie Menschen zusammenbringen und demokratische Werte sichtbar machen.“

Dabei macht die Ausstellung auch deutlich, dass Toleranz keine Gleichgültigkeit bedeutet. Ein respektvolles Miteinander braucht Offenheit, Dialog und die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven auszuhalten. Gleichzeitig gibt es Grundlagen, die nicht zur Verhandlung stehen: unsere demokratischen Werte, das Grundgesetz und die darin verankerten Grundrechte.

Celina Mara Damschen, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, ergänzt: „Toleranz ist eine wichtige Grundlage unseres Zusammenlebens. Aber sie bedeutet nicht, alles unwidersprochen hinzunehmen. Wo Menschenwürde, Demokratie und Grundrechte infrage gestellt werden, braucht es eine klare Haltung. Gerade deshalb sind Projekte wie die ToleranzRäume so wertvoll: Sie laden dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie respektvolles Zusammenleben gelingen kann.“

Das Projekt wird in Moers vom Grafschafter Museum in Kooperation mit Erinnern für die Zukunft Moers e. V., der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Moers und der Fachstelle für Demokratie gezeigt.

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